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Die Wurstsemmel
Szene im Supermarkt, Feinkost: Der schüchternen Erwin, 7, möchte eine Wurstsemmel. Sein Vater meint: „Komm, stell dich an, ich hole inzwischen Milch.“ Als Erwin an die Reihe kommt, traut er sich nichts zu sagen und fängt an zu weinen.
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Ferienausklang
Das Wetter ist noch wunderbar sonnig, doch die sich verfärbenden Kastanienblätter und die feuchten Wiesen am Morgen erinnern daran, dass die Ferien bald zu Ende gehen.
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Kevin kann nicht verlieren
Kevin, 7 Jahre, ist ein gescheiter Bub und macht den Eltern viel Freude. Aber er kann nicht verlieren. Ein Mensch-ärgere-dich-nicht Spiel kann zum Mini-Drama werden. Wird eine seiner Figuren geschmissen, kommt es zu Heul- und Wutanfällen und manchmal haut er dabei sogar auf die Mutter ein.
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Der Streit ums Tuch - Konfliktkultur
Michael (3) spielt gerade mit einem bunten Tuch. Als klein Emma danach greift, verteidigt er seinen Schatz und es kommt zu einem kleinen Gerangel.
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Professor Dr. Rotraud Perner lädt ein:
in der Reihe "Marchfeldwogen" Mo, 31. Mai 2010 / 19 Uhr 2243 Matzen
Maria Neuberger-Schmidt: „Erziehung ist (k)ein Kinderspiel“ Lesung mit Diskussionsmöglichkeit
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Eifersucht „Willst du mich verhungern lassen?!“
Als die Mutter gerade stillt, meldet sich Simon, 3 Jahre, lautstark: „Ich bin hungrig!“ Die Mutter bittet ihn, noch etwas zu warten. Zornig schreit er sie an: „Willst du mich verhungern lassen?!“
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Morgenspaziergang und kindliche Freiräume
„Wenn du jetzt nicht endlich die Hand gibst, dann hast‘ eine!“ – Bei diesen Worten, die eine Mutter zu ihrem etwa zweijährigen Kind sprach, tat mir das Herz weh. Zunächst einmal wegen der bedrohlichen Formulierung, die dem Kind Angst macht und das Selbstwertgefühl verletzt.
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Liebe und Gerechtigkeit
Im Bemühen, es allen Kindern recht zu machen, werden Eltern manchmal ganz schön vor den Karren geschwisterlicher Eifersucht gespannt und durch das unschuldige, aber geschickte Erzeugen von Schuldgefühlen von ihren Kindern manipuliert.
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„Die hat mehr als ich!“
Jan (7) und Julia (5) sind stets eifersüchtig darauf bedacht, nicht zu kurz zu kommen: „Die hat neue Schuhe und ich nicht!“, „Der darf zu seinem Freund gehen und ich nicht!“, „Mit mir schimpfst du, wenn ich Mist mache und mit ihr nicht!“ Jedes Stück Torte wird zu einem Problem. Das Familienklima wird durch ständiges nervenaufreibendes Geplänkel beeinträchtigt.
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„Ich will erste sein!“
Nina, noch keine vier Jahre alt, treibt dieses Spiel bis zum Exzess: beim Anziehen, beim Spielen mit anderen Kindern, beim Einsteigen ins Auto. Gelingt es ihr einmal nicht, kommt es zu regelrechten Ausbrüchen, sie fängt wütend an zu schreien oder zu heulen.
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Advent mit Kindern
„Kinder sind der Juwel des Hauses“ hörte ich im Radio, so Abraham a Sancta Clara vor 300 Jahren. Nehmen wir wieder diese Perspektive ein, anstatt Kinder als unheimliche Last und Anstrengung zu erleben.
Was Kinder lieben, sind ...
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„Du bist eine Jammersuse!“
Alltagsszene, im Vorbeigehen „aufgeschnappt“: „Mama, mir ist kalt!“ – „Du bist eine Jammersuse. Mein Gott, du bist wirklich kein Bub!“ Das Mädchen, etwa 5 Jahre alt, reagiert weder trotzig noch beleidigt und Mutter und Tochter steuern auf das nahe liegende Wohnhaus zu.
Eine harmlose Szene?
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Kindliche Depressionen
Können Kinder schon Depressionen haben? Leider ja, besonders dann, wenn Personen im engen Familienverband davon betroffen sind oder Krisen und Belastungen das Familienklima trüben. Die beste Medizin...
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Begabt und ehrgeizig
Julian, 11 Jahre, ist begabt und ehrgeizig. Dementsprechend zählt er zu den besten Schülern in seiner Klasse und seine Eltern und Lehrer sind mit ihm sehr zufrieden. Aber er ist es nicht.
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Am Ponyhof
Die Familie macht Urlaub am Ponyhof mit dem 8-jährigen Alexander. Während er allein seine Runden dreht, rauchen und tratschen die drei Erwachsenen, schauen ihm flüchtig zu, wie er etwas hilflos und lustlos dahintrabt, mit gelegentlichen Ermahnungen wie: „Jetzt reit ordentlich! Sonst fahren wir heim!“
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Lob und Anerkennung
Viele Eltern geben wohl Rückmeldung über Dinge, die sie an ihren Kindern stören, vergessen aber leicht darauf, das Positive hervorzuheben und zu würdigen.
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Ferienausklang
Das Wetter ist noch wunderbar sonnig, doch die sich verfärbenden Kastanienblätter und die feuchten Wiesen am Morgen erinnern daran, dass die Ferien bald zu Ende gehen. Da stellt sich die Frage: Was brauchen Kinder und die Familie noch, um die Ferien gut abzurunden?
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Das Abschminktheater
Die 4-jährige Ida liebt es, sich auf Kinderfesten schminken zu lassen: als Katze, als Clown, in vielen bunten Farben. Die Mutter will ihr dieses Vergnügen nicht versagen, unter der Bedingung, dass sich die Tochter am Abend ordentlich abschminken lässt.
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ZEUGNISTAG
Der Vater zitterte vor Wut, als er auf all die Vierer und Fünfer im Zeugnis seines 14jährigen Sohnes starrte.„Hab ich es Dir nicht gesagt? Es musste ja so kommen!“ fuhr er ihn an. Der Sohn senkte den Kopf und sagte keinen Ton. „Du bist einfach stinkfaul!“ schimpfte er weiter. Sein Schweigen steigerte noch die Wut des Vaters. „Es hat überhaupt keinen Sinn, mit Dir zu reden. Aus dir wird sowieso nichts!“
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Die Wurstsemmel
Szene im Supermarkt, Feinkost: Der schüchternen Erwin, 7, möchte eine Wurstsemmel. Sein Vater meint: „Komm, stell dich an, ich hole inzwischen Milch.“ Als Erwin an die Reihe kommt, traut er sich nichts zu sagen und fängt an zu weinen. Sein Vater erscheint und sagt ungehalten: „Jetzt stell dich doch nicht so an. Sag doch endlich, was du willst.“ Jetzt verliert Erwin erst recht die Fassung.
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